Im Herbst 2025 sind wir von kizheart.com zu daveandtabea.de umgezogen. Für uns ein großer Schritt nach 9 Jahren „Kizheart“.
Dennoch fühlt es sich richtig an, diesen Schritt zu gehen. Manchmal ist es Zeit loszulassen, auch, wenn es nicht leicht ist.
In diesem Artikel möchte ich dir kurz von unserer Reise zu Kizheart und nun zu Dave&Tabea erzählen.
Die Geschichte von „Kizheart“
2016, also genau vor 10 Jahren, begann unsere Tanzpartnerschaft. Dave unterrichtete bereits Kizomba bei Sabine im Lamovida, als Sabine im Herbst 2015 spontan in unserem Salsa-Kurs fragte, ob nicht ein paar Follows im Kizomba-Kurs danach mitmachen würden, da es dort einen Follow-Mangel gab. Ich überlegte ein bisschen hin und her, ob mir zwei Tänze auf einmal nicht zu viel sein könnten, entschied mich dann aber es zu probieren. So landete ich also ganz zufällig in Dave’s Kizomba-Kurs.
Ich wollte zuvor schon keine meiner Salsa-Stunden verpassen, doch was ich in diesem Kurs fühlte, war anders, als alles, was ich zuvor erlebt hatte. Die Musik, die Connection im Tanz, ich fühlte mich sofort Zuhause in diesem Tanz. Von da an ging alles recht schnell. Ich war auf jeder Tanzparty, die Dave damals organisierte, besuchte Workshops und nahm Privatstunden.
Ein Jahr später stand ich als Co-Lehrerin an Dave’s Seite. Das war die Geburt von „Kizheart“ mit dem Slogan „Kizomba into your heart“. Wir waren verliebt in Kizomba, speziell Urban Kiz, und wünschten uns, dass jeder fühlen darf, was wir beide beim Tanzen fühlen durften. Voller Leidenschaft gaben wir gemeinsam Einsteiger-Intensiv-Kurse, Mittelstufe- und Fortgeschritten-Kurse, Workshops und Parties. Mit großer Ehrfurcht durften wir dabei miterleben, wie Kizomba tatsächlich so viele Herzen berührte und der Funke der Leidenschaft übersprang.
Im Februar 2020, kurz vor Corona, veranstalten wir schließlich unsere bis dato größte Kiz-Party in Ulm in der Wilhelmsburg. Im Sommer und Winter 2020 standen dann unsere ersten beiden Aufträge für Workshops auf zwei Festivals außerhalb Deutschlands an. Doch das Leben hatte andere Pläne.
Die Entstehung von „Dave&Tabea“
Während der Corona-Zeit unterrichteten wir weiter, zunächst online und später wieder vor Ort. Doch mit dem Wegfall von Parties und Workshops war plötzlich ganz viel Raum entstanden. Auf eine Weise genossen wir es, nach den intensiven Jahren mit gefüllten Wochenenden mehr Zeit zu haben. Zeit, um uns neu zu orientieren, Dinge auszuprobieren.
Bei einem unserer Experimente, nämlich Breaking, stießen wir über unseren Lehrer Philipp auf das Konzept „Open Style“ aus der HipHop-Tanzwelt, in der es Open-Styles-Tanz-Battles gibt.
Wir hatten nun einen Namen für etwas, das uns schon seit den ersten Jahren unserer Tanzpartnerschaft bewegte und dem wir intern den Namen „Hume“ gaben. Wir liebten an Kizomba die DNA der Connection und an Urban Kiz die DNA der Freiheit. „Hume“ verkörperte für uns die Vision, einfach auf Basis der Connection zu jeglicher Musik, die wir genossen, mit der ganzen Fülle an Bewegungsmöglichkeiten, die uns gefielen, zu tanzen. Wir wollten tanzen, unabhängig von Namenskämpfen, die es auch in der Kizomba-Welt gab.
So reifte in uns schließlich der Gedanke, uns einfach „Dave&Tabea“ zu nennen. Wer uns kennt, kennt uns sowieso unter unseren Namen. Kizheart wird für immer ein Teil von uns sein, weil Kizomba unser Tanz-Zuhause ist und wir auch immer noch glauben, dass die Kizomba-DNA der Connection jeden Tanz bereichert.